Vier Tage mit dem Rucksack in den Dolomiten. Rund um den Rosengarten. Eine Traumtour.

 

 

 
Kölner Hütte und Latemar
Parkplatz Weißlahnbad Um 5:00 Uhr morgens starteten wir unsere Anreise über München, Innsbruck und den Brenner nach Bozen. Hier zweigt die Straße ins Tierser Tal ab. Das Fahrzeug haben wir in Weißlahnbad am Ende des Tschamintales geparkt.

Schon vom Parkplatz aus konnten wir König Laurins Rosengarten bewundern.

Rosengarten
Von hier führte die Wanderung zuerst bergab, dann überquerten wir die Passstraße und gingen abseits der Straße stetig bergauf.
Immer wieder geht der Blick in Richtung Rosengarten. Hier die Vajolettürme. Vajoletttürme
Nigerpasshütte Am Nigerpass hatten wir den größten Teil des ersten Anstieges hinter uns gebracht. Das Bier und das Radler waren ein Genuss. Der weitere Weg zur Frommeralm war dann nur noch ein Katzensprung. Von dort ging es per Sessellift zur Rosengartenhütte (Kölner Hütte, 1. Bild), unser erstes Etappenziel.
Den zweiten Tag nahmen wir uns die Strecke von der Rosengartenhütte zum Rifugio Ciampedie vor. Nach dem Frühstück ging es los. Bergfrühstück
Schneefeld Der Weg führte immer am Fuß der Felsen entlang. Immer wieder ging es über Schneefelder. Der Weg von der Rosengartenhütte, um den südlichen Rosengarten, ist der aussichtsreichste Streckenabschnitt. Hoch über dem Karerpass geht der Blick bis nach Bozen und die Sarntaler Alpen. Der Gebirgsstock des Latemar  erhebt sich eindrucksvoll über dem Karer See.
Christomannos-Denkmal
Wir kamen am Christomannos-Denkmal vorbei und kehrten mittags in der Baita M. Pederiva ein. Der Blick geht hinunter in das Fassatal und zur Marmolada und Sellagruppe. Baita M. Pederiva
Rifugio Ciampedie Am Nachmittag erreichten wir unser zweites Quartier das Rifugio Ciampedie.
Rosengarten
Weg Nachdem der zweite Tag stark bewölkt und windig war, zeigte sich am dritten Tag der Rosengarten in der Morgensonne von seiner schönsten Seite. Wir wanderten vom Rifugio Ciampedie in den Rosengarten. Permanent ging es bergauf, vorbei am Rifugio Gardeccia und zur Preuß- und Vajoletthütte.
Zum Frühschoppen kehrten wir in der Vajoletthütte ein. Von hier waren es noch gute zwei Kilometer und 380 Höhenmeter zum höchsten Punkt der Tour, der Grasleitenpasshütte (2.601m). Vajoletthütte
Weg zur Grasleitenpasshütte Grasleitenpasshütte
Schneefeld Die Einkehr auf der Grasleitenpasshütte ist Pflicht und der Kaiserschmarrn und die Aussicht ein Traum. Der Anstieg war geschafft und von jetzt an ging es nur noch bergab. Damit wir die Unterkunft des dritten Tages erreichten, mussten wir über ein ausgedehntes Schneefeld bergab stapfen. Anfangs vorsichtig, aber mit zunehmender Strecke fiel das Gehen immer leichter.
Die Grasleitenhütte ist die älteste Schutzhütte in der Rosengartengruppe. Von der Sonnenterrasse aus geht der Blick ins Tschamintal und im Hintergrund kann man die Ortlergruppe erkennen. Grasleitenhütte
Geiß Wer wollte, konnte frische Ziegenmilch probieren.
Am vierten Tag führte uns die Wanderung durch das Tschamintal rund 1.000 Höhenmeter abwärts zum Ausgangspunkt. Tschamintal
Tschaminbrücke Tschaminschwaige

Im Gasthof Tschaminschwaige haben wir die Tour noch einmal Revue passieren lassen und ein gutes Mittagessen genossen. Die Heimfahrt verlief dann nicht so reibungslos wie die Anreise. Auf der Brennerautobann lief der Verkehr zähflüssig über den Brenner und Innsbruck und um München herum.
 
GPSies - 4 Tage Rund um den Rosengarten Link zur GPS-Aufzeichnung