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Der Meraner Höhenweg gilt als der Qualitätswanderweg schlechthin. Bereits 2012 wanderten wir 4 Tage von St. Leonhard in Passeier nach Katharinaberg. Heuer wollten wir den Kreis schießen, von Katharinaberg über das Eisjöchl bis Christl wandern. Hier der Rückblick.

KarteMeranerHoehenweg

Mit einer Gesamtlänge von rund 43 km lag keine Mammuttour vor uns, eher eine Genusswanderung. Die Landschaft hatte uns bereits 2012 beeindruckt und der Nordteil des Meraner Höhenweges sollte uns über das Eisjöchl (2895 m) führen. Wir ließen den Citybus der Stadt Kelheim in Katharinaberg stehen und hatten am ersten Tag nur eine kurze Etappe von 2 km und 270 Höhenmeter zum Montferthof zu bewältigen.

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Der familiäre Empfang und ein kühles Bier entschädigten uns für den schweißtreibenden Aufstieg. Vom Garten ging der Blick hinab auf Katharinaberg und das Schnalstal.

Der Tag klang mit einem sehr guten Abendessen (Bortsuppe, gekochtes Rindfleisch, Eis) und in gemütlicher Runde aus.

Nach dem Frühstück brachen wir bei fantastischem Wetter auf zur zweiten Etappe ins Pfossental (gelb). Der Weg führte zuerst entlang des Talhanges und boot immer wieder weite Ausblicke ins Schnalstal und auf die Bergwelt.   P1030962
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Im Gegensatz zur Südrunde führt die Nordrunde durch Almgebiete ins Hochgebirge. Immer spektakulärer wird die Landschaft. Trotzdem gibt es gute Einkehrmöglichkeiten.

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Die Straße endet an der Jägerrast und auch für Tageswanderer geht es hier nur noch zu Fuß weiter. Gemächlich steigt das Pfossental an und weitet sich nach einer engeren Passage zu einem weiten Hochtal mit Almen und ehemaligen Bauernhöfen.    P1030987
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Eine Einkehr auf einer der Almen haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Bei einer Brotzeit und einem Bier die Landschaft zu genießen ist ein besonderes Erlebnis.

 

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 Nach der Einkehr in der Rablaid-Alm machten wir uns auf die letzten Kilometer zum Eishof, unserem Nachtquartier am zweiten Tag.

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Im Winter 2013/2014 wurde die Stettiner Hütte von einer Lawine zerstört, seitdem sind dort keine Übernachtungen mehr möglich.

Der Eishof ist vor Pfelders die letzte Möglichkeit zu übernachten und ist auf die zahlreichen Wanderer bestens eingerichtet.

Bei dieser herrlichen Aussicht auf die Texelgruppe schmeckte das Abendessen im Freien noch viel besser.

 Am dritten Tag stand und die anstrengendste Etappe bevor. Es ging vom Eishof über das Eisjöchl und die Stettiner Hütte nach Zeppchil/Pfelders. Bilder folgen demnächst.
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Nach einem ausgiebigen Frühstück wanderten wir zuerest durch Pfelders und dann am Pfelderer Bach entlang.

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Wie an den drei vorhergehenden Tagen war auch auf diesem Abschnitt das Wetter bestens. Die Sonne lachte und Südtirol zeigte sich von seiner besten Seite. P1040083
P1040099 Später führte uns der Meraner Höhenweg hoch über dem Passeiertal bis zum Christlhof. Hier schloss sich der Kreis bei einer Abschlusseinkehr im schattigen Garten.